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Ingenieurbau

Konstruktiver Ingenieurbau umfasst die technischen Lösungen für Baukonstruktionen und Anlagen und vereint besondere Ansprüche im Tragwerksentwurf und der architektonischen Gestaltung bei Ingenieurbauwerken.

  • Statisch konstruktive Bearbeitung von Brücken, Stahlbauten, Aluminiumkonstruktionen
  • Bauwerksprüfung
  • Ermittlung Restnutzungsdauer
  • Risikoanalysen
  • Erstellung von Brücken- und Straßenmanagementsystemen

MA14a – Stützmauer Wasserhofen

Im Abschnitt Mittlern-Althofen, km 92.970 km 111.979, der Koralmbahn Graz-Klagenfurt, wird eine Stützmauer rechts der Bahn von km 103.077 bis km 103.223 errichtet. Die Stützmauer Wasserhofen hat eine Gesamtlänge von 147m und eine Höhe von über 5m. Die ersten 30m der Stützmauer werden als abgetreppte Winkelstützmauer schräg zur Bahn ausgeführt. Nach einem 145° Knick verändert sich die Stützmauer in eine Grabenmauer und verläuft parallel zum Gleis. Auf der gesamten zur Bahn sichtbaren Fläche der Wand werden zur Verminderung der Lärmbelastung, Lärmschutzpaneele aus Aluminium befestigt. Zusätzlich zu den Paneelen wird auf dem Abdeckbalken noch eine 2,5m hohe Lärmschutzwand montiert.

MA19 – Klopeiner Seebachbrücke

Das Objekt MA19 wird im Zuge des Neubaus, der zweigleisigen Koralmbahn Graz-Klagenfurt, als Überführung des Klopeiner Seebaches errichtet. Das dreifeldrige Brückentragwerk mit Vollquerschnitt wird aus Stahlbeton hergestellt. Die Konstruktionsstärke des Vollquerschnitts beträgt 0,95m. Als Konstruktionsaufbau über dem Brückentragwerk ist eine feste Fahrbahn vorgesehen: Gleistragplatte System ÖBB PORR. Die 46m lange und 12,3m breite Brücke wird auf Grund der schwierigen geologischen Verhältnisse auf 18 Pfählen, die bis zu 20m in den Boden gerammt werden, gegründet. Des Weiteren wird auf der Brücke eine 5m hohe Lärmschutzwand montiert, die aerodynamisch in gebogener Form gestaltet ist.

Statik Roofhooks, MAGE SunFIXINGS

Die Typenstatik behandelt Aluminium-Dachhaken (Roof Hook) als Befestigungssystem für Aufdachkonstruktionen der Fa. MAGE SunFIXINGS. In der Berechnung wird eine Grenzkurve der elementaren Belastungsarten auf einen Dachhaken, normal und parallel zum Dach, ermittelt. Sie ersetzt in keinem Fall eine Detailstatik bei konkreten Projekten. Speziell die Lastannahmen sind im Einzelfall zu verifizieren, da bei einer Vorbemessung von durchschnittlichen Werten ausgegangen wird, eine Aussage für den Standardfall der Modulbefestigung erfolgt und die Krafteinleitung der Auflagerkräfte nicht beachtet werden können. Die Dachhaken werden in der Folge nach dem Eurocode berechnet. Grundsätzlich werden für die Dachhaken Grenzbelastungskurven ermittelt, die in ausgezeichneten Punkten ermittelt werden und in der Folge eine polygonale Kurve ergeben.

Bregenzer Festspiele

Die gegenständliche Detailstatik betrifft die Stahlbau-Unterkonstruktion des Bühnenbildes „Marat“ der Bregenzer Festspiele. Die Stahlkonstruktion steht auf Holzpfählen und besitzt Schnittstellen zu anderen Gewerken, das „Messer“, die „Buchkonstruktion“ und eine darüber liegende Stahlkonstruktion. Die Herausforderung der statisch-konstruktiven Lösung bestand darin, dass fast keine planen Bauteile vorzufinden waren. Die Belastung ist einerseits durch Wellenschlag, sowie Wind und anderseits durch Nutzlasten auf den Flächen für den Bühnenbereich gegeben. Viele der Detaillösungen sind konstruktiver Natur, die unter dem Gesichtspunkt der Montierbarkeit gefunden wurden.

FunderMAX – Treppenturm

Das gegenständliche Bauwerk ist ein Treppenturm mit einer sechsläufigen Stiege und besteht aus einer Profilkonstruktion. Die Steher HEB160, mit Riegeln HEA160 und IPE200 und Ausfachungen aus gekreuzten Zugstäben bilden ein räumliches Fachwerk, dass an zwei Stellen mit einer benachbarten Halle verbunden ist. Die Stiegenwangen bestehen aus U200 Profilen auf deren Innenseite die Stufen angebracht werden. Der Gehbelag besteht aus einem Gitterrost.

Büro/Geschäftshaus Graz

Im Auftrag der Firma Swietelsky wurde die Ausführungsstatik für ein sechsgeschoßiges Büro- und Geschäftshaus in Graz erstellt. Die Struktur besteht aus einem Stiegenhauskern, aus Ortbeton, Fertigteilstützen, eingehängten Parapetträgern mit Konsole für Spannbetonhohldielen als Deckenkonstruktion. Das oberste Geschoß wurde als Stahlskelettbau realisiert. Juli – November 2011

Bonaventura – Prüfung

Die Bonaventura betreibt im Norden von Österreich im Public Private Partnership Modell (PPP) ein Autobahnteilnetz. PEC führte im Jahr 2012 die Gewährleistungsprüfung für alle Bauwerke des Autobahnteilstückes A5, S1 und S2 durch. 3 Tunnel, 2 Galerien, 71 Brücken, 114.385 m² Lärmschutzwände, 151 Wegweiser, 18 Mauern, 17 Wannen wurden gemäß RVS geprüft und dokumentiert.